Platz 12 für WiWa-Mädels bei der DM U20

HVBV | Jugend

Als Vizemeister bei den Norddeutschen Meisterschaften hatten sich die U20-Mädchen der VG WiWa Hamburg für die Deutschen Meisterschaften in Cottbus am vergangenen Sonntag qualifiziert. Noch bevor das Team von Trainer Sergej Fink am Freitag die Reise antreten konnte, mussten jedoch krankheitsbedingt bereits 2 Ausfälle verkraftet werden. Auch wenn sich folglich „nur“ 9 Spielerinnen auf den Weg machten, war das Ziel ausgegeben diese Meisterschaften zu genießen und den ein oder anderen großen Gegner zu ärgern.

Nach einer Trainingseinheit am Freitagabend ging es dann voller Tatendrang am Samstagmorgen in das erste Spiel des Turniers gegen RC Borken-Hoxfeld. Doch gleich zu Beginn des Spiels erhielt die Motivation der WiWa-Mädels einen herben Dämpfer, denn Mittelblockerin Nele Beyer verletzte sich am Knie und konnte sowohl das Spiel als auch das Turnier nicht weiter fortsetzen. Dieser Schock zog sich durch das gesamte Spiel und so ging dies mit 9:25/9:25 verloren.

Nachdem nur noch eine gelernte Mittelblockerin zur Verfügung stand, folgte jedoch keinesfalls Resignation sondern im Gegenteil: eine sehr starke Reaktion der verbliebenen 8 WiWa-Spielerinnen im 2. Spiel des Tages gegen das SW Erfurt Volley-Team. Mit extrem druckvollem Aufschlagspiel und variablem Angriffsspiel dominiert WiWa das Spiel von Beginn an. Mit 25:17 und 25:16 gelingt am Ende ein souveräner Sieg.

Diesen Schwung galt es nun mitzunehmen in die abschließende Partie der Vorrunde gegen den favorisierten SC Potsdam. Doch abermals ist das Verletzungspech den Hamburgerinnen treu und so verletzt sich Libera Leonie Knegendorf im 1. Satz bei einer Abwehraktion am Außenband und auch für sie bedeutet dies leider das Turnieraus. In der Folge wehrt sich das Team mit viel Einsatz gegen die drohende Niederlage, doch Potsdam um die ehemalige WiWa-Libera Sarah Stiriz, die die gesamte Saison auch bereits in der Dritten Liga im Einsatz waren, ist einfach zu stark. Der spätere Bronzemedaillengewinner aus Potsdam gewinnt letztlich souverän mit 25:13/25:18. Für WiWa steht bei einem Sieg und zwei Niederlagen am Ende Platz 3 in der Vorrunde zu Buche.

Damit geht es im letzten Spiel des Samstag in der Zwischenrunde gegen den 2. der Vorrundengruppe A2 den VC Wiesbaden um den Einzug in das Viertelfinale am Sonntag. Im letzten Spiel des Tages fehlte dem dezimierten WiWa-Kader nun jedoch die Frische um mit dem starken Spiel des Gegners mithalten zu können, sodass sich Wiesbaden am Ende durchsetzen kann.

Ausgeruht und mit neuer Kraft startet mit dem Spiel gegen die Gastgeberinnen vom SV Energie Cottbus die Platzierungsrunde um die Plätze 9-12 am Sonntagmorgen. In einem sehr ausgeglichenen Spiel mit tollen Spielzügen und sehenswerten Abwehraktionen auf beiden Seiten muss nach 23:25 und 25:15 aus WiWa-Sicht am Ende der Tiebreak entscheiden. Auch dieser ist lange ausgeglichen ehe Cottbus mit zwei druckvollen Aufschlägen die Linie herunter den entscheidenden Vorsprung herausspielt und mit 15:10 gewinnt.

Im Abschließenden Spiel um Platz 11 gegen den TV Gladbeck können die WiWa-Mädels das Niveau aus dem Spiel zuvor leider nicht ganz halten. Mit zu vielen Eigenfehlern machen sich die Hamburgerinnen das Leben immer wieder schwer. Satz 1 geht mit 16:25 verloren und auch wenn das Team in Satz 2 nochmal mit eindrucksvoller Moral aus einem 7:16 Rückstand auf 17:20 herankommt, so geht am Ende auch dieser Satz mit 19:25 verloren.

So belegt WiWa letztlich den 12. Platz. Die Mannschaft hat sich trotz aller Widrigkeiten mit Ausfällen im Vorfeld und Verletzungen während des Turniers nie aufgegeben und auch in ungewohnten Formationen stets um jeden Ball gekämpft. Daher können Spielerinnen und Trainer mit diesem Abschneiden zufrieden sein und darüber hinaus viele Erlebnisse und Erfahrungen von den Meisterschaften mitnehmen.

Ein großes Dankeschön an die tolle Organisation des gastgebenden Vereins SV Energie Cottbus und herzlichen Glückwunsch an die neuen Deutschen U20-Meisterinnen vom Dresdner SC.

Für WiWa spielten: Anna Lüeße, Lilly Brandt, Linnea Sattler, Luana Abdija, Sinja Reich, Louisa Sylla, Lea Zschätzsch, Leonie Knegendorf, Nele Beyer (Maja Lange und Ann-Katrin Steinemann fehlten krankheitsbedingt), Sergej Fink (Trainer), Holger Schlawitz und Justin Plankenhauer (Co-Trainer)

veröffentlicht am Montag, 9. Mai 2022 um 13:08; erstellt von Gawlik, Vivien
letzte Änderung: 09.05.22 13:09

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