Gute Ausgangslage bleibt ungenutzt - DBM U18

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Bei den Deutschen Beachvolleyballmeisterschaften U18 konnten die Hamburger Teams ihre gute Ausgangslage nach der Vorrunde nicht nutzen: Drei Mal Platz 13 und Platz 23, lautet das Ergebnis. Am zweiten Wettkampftag siegten nur Tim Sevecke (FC St. Pauli) und sein Partner Rasmus Böhme (Halstenbeker TS).

Nachdem die drei Teams im Kampf oberen Plätze am frühen Morgen bereits ein Mal verloren hatten, starteten Tim und Rasmus zur Mittagshitze in den Wettkampf. Gegner waren die an Position 8 gesetzten Boys des Westdeutschen Volleyball-Verbands. Mit 7:15 und 10:15 ging auch dieses Spiel verloren, so dass im Hamburger Lager der Frust überwog. Vier Stunden später, als alle anderen Teams aus der Hansestadt bereits das nächste Match verloren hatten und matt vor Hitze im Schatten hockten, setzen Böhme/Sevecke nochmal Akzente: Die Lokalmatadore Gnoth/Werner aus Sachsen Anhalt (Setzlistenposition 22) wurden mit 2:1 (10:15, 15:6 und 15:11) besiegt.
Mit mini-kurzer Pause ging es gleich in nächste Duell mit Bechtloff/Wilke aus Sachsen (Setzlistenposition 25). Diesmal gelang der Start besser, aber für den Sieg durfte es wieder der Tie-Break sein - 15:11, 8:15 und 15:11. Wurde das Spiel wegen der stetig steigenden Hitze besser? Nö, aber es war spannend, denn bei Teams produzierten überraschende Fehler. Am Ende machten Tim und Rasmus ein paar weniger und freuten sich über einen weiteren Erfolg.
Im "Viertelfinale" des unteren Baums ging es unmittelbar im Anschluß gegen die Niedersachsen Mroß/Sprockhoff (Setzlistenposition 13). Mit 17:15 gelingt ein Satzgewinn, doch mit 11:15 wurde gleich der Ausgleich kassiert. Im Tie-Break wackelte die Annahme der Hamburger zu oft, so dass der Satz mit 15:8 an die Niedersachsen geht. Auf Platz 23 endet der Wettkampf für Tim und Rasmus, aber immerhin mit einigen Siegen.

Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli) schlugen sich am Morgen mit den späteren Bronzemedaillengewinnern herum und unterlagen im Tie-Break. Knapp im Ergebnis und mit teils sehr gutem Spiel. Im zweiten Spiel war der Akku im zweiten Satz leer und das Turnier endete mit Platz 13.

Sinja Reich und Lilly Faroß (beide Bramfelder SV) verloren am Morgen gegen zwei Mädchen aus Schleswig-Holstein ärgerlich im Tie-Break und wollten im nachfolgenden Spiel ihre "letzte Cance" nutzen. Gegen das Team aus Baden-Würrtemberg lief jedoch wenig, so dass der Ausflug mit einem ernüchternden Platz 13 beendet wurde. Kein Trost, aber erwähnenswert: Im ersten Gruppenspiel schlugen die Bramfelderinnen die späteren Deutschen Meister*innen im Tie-Break.

Auch auf Platz 13 spielten sich Louisa Sylla und Geeske Camp (FC St. Pauli). Doch statt ausgebremster Erwartungen überwog bei den beiden Pauli-Girls die Freude über das Erreichte. Von Setzlistenplatz 28 gelang mit zwei Siegen ein beeindruckendes Debüt. Das Team zeigte Spielfähigkeit und großen Einsatz und konnte in den letzten beiden Spielen immerhin einen Satzgewinn erreichen.

veröffentlicht am Mittwoch, 12. August 2020 um 09:50; erstellt von Radmer, Dana

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