Drei Neujahrserfolge für Barmbek und Uhlenhorst

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Mit drei tollen Finalspielen endeten die Wettkämpfe um die Krone des Nordens. Sechzehn Teams aus sieben Bundesländern wollten sich krönen, unter anderem die Mädchen des VC Allermöhe und die Jungs des Rissener SV.

Im Finale der männlichen U18 knallte die Hamburger Auswahl aus Barmbek sich munter die Bälle  mit Fortuna Marienlyst  übers Netz - ihrerseits mit einigen dänischen Jugendnationalspielern. Am Ende siegte Barmbek mit 2:0 in einem Spiel auf herausragendem Niveau. HTBU-Jugendtrainer Mischa Urbatzka ist zufrieden: "Die Gruppenspiele zeigten Licht und Schatten, doch im Finale waren die Jungs gewillt die 0:2-Niederlage vom Vortag vergessen zu machen. Das war eindrucksvoll. Da im Team kein Spieler des Jahrgangs 2002 steht, ist die Leistung besonders beachtlich, aber Turniersiege sind nicht unser Saisonziel."
Mit den knallgelben Siegershirts werden nun die privaten Kleiderschränke und mit dem unterarmhohen Pokal der Trophäenschrank in der HTBU-Geschäftsstelle gefüllt.

Die Spielklasse U16 männlich gewann der VV Humann Essen mit einem knappen Tie-Break-Erfolg gegen die jüngeren Barmbek-Uhlenhorster. Nach beeindruckend souveränem Satzgewinn der Gastgeber, robbten sich die Nordrhein-Westfalen mehr und mehr in aussichtsreiche Position, während sich auf HTBU-Seite die Fehler häuften. "Ein absolut verdienter Sieg für die Westdeutschen", urteilt HTBU-Jugendtrainer Oliver Camp. "Wenn wir mit dem Druck des ersten Satzes weitergespielt hätten, ... Egal.
Die Jungs haben trotz der vielen Umstellungen und neuer Spieler im Kader ein tolle Steigerung im Turnierverlauf erzielt. Darauf bauen wir auf und verbessern unsere festgestellten Schwachstellen."

In der dritten Spielklass, kamen die Siegerinnen aus einem weiteren Bundesland: Der Landeskader Sachsen-Anhalt nimmt Siegerinnenshirts und den glänzenden Pokal mit. Ohne Satzverlust im ganzen Turnier, dominierte die ostdeutsche Auswahl die Konkurrenz.
Im allerletzten Satz wackelten die souveränen Mädchen ein wenig und mussten einen Satzball der HTBU abwehren, doch der Gesamteindruck von HTBU-Jugendtrainer Jörn Schröder bleibt: "Sachsen-Anhalt war in allen Spielelementen allen anderen Teams überlegen. Genau solche Spiele helfen uns in der Entwicklung. Vor voller Halle und lautem Publikum unser bestes Spiel zu machen, hat viel Spaß gemacht!" Mit dem abschließenden dritten Platz, schaffen es die Lokalmatadorinnen auf's Podium.

Mit Präsenten und großem Applaus für die Trainer*innen und Betreuer*innen zollte das Publikum der ehrenamtlichen Arbeit Respekt. Die beiden dänischen Gäste-Teams erhielten Sonderpreise der "active city". Mit fröhlichen Gesichtern trollte sich die Jugend anschließend mit ihren Rollkoffern zum Bahnhof oder den Mannschaftsbussen.
Thorsten Rathjen, Trainer des Teams aus Essen, fasste seinen Eindruck des Volleyball-Spektakels in einem kurzen Lob zusammen: "Alles geil! Wir wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein!"

veröffentlicht am Mittwoch, 9. Januar 2019 um 10:06; erstellt von Niemeyer, Rieke
letzte Änderung: 09.01.19 10:10

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