HVbV diskutiert Lösungen zur DVV-Gebührenerhöhung

HVBV | News

Für Dienstag, den 10. September 2019 hatte der Vorstand des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVbV) zu einer Informationsveranstaltung  zum Thema DVV-Beitragserhöhung eingeladen. Patrick Nawo, Vize-Vorsitzender des HVbV, stellte den 20 anwesenden Vereinsvertreterinnen und -vertretern die vom Vorstand entwickelte Idee zur Umsetzung ab 2020 vor.

Nach dem Vorschlag des Vorstands soll die vom DVV-Verbandstag beschlossene Gebührenerhöhung durch eine Anhebung der Gebühren für die Spielerpässe finanziert werden. Folgende Anpassungen sind vorgesehen:

Die Gültigkeit des Passes wird von 5 Jahren auf 1 Jahr reduziert.

Die Gebühr für einen Spielerpass wird in den Jahren 2020 bis 2022 jährlich erhöht. Ein Erwachsenenpass soll dann für die Saison 2020 ca. 8,00€, 2021 10,00€ und 2022 schließlich 12,00€ kosten.

Die durch dieses Modell vorübergehend verursachten Mindereinnahmen sowie die gleichzeitig ansteigenden DVV-Beiträge führen zu einer Deckungslücke, die der HVbV durch den Abbau seiner Rücklagen zunächst kompensiert.

Nach der folgenden Diskussion sahen die Anwesenden das vorgestellte Modell als die flexibelste Lösung für die Vereine an, um die Erhöhung der Passgebühren umsetzen zu können – ob durch Weitergabe der Kosten an die Spielerinnen und Spieler, Übernahme durch den Verein/die Abteilung oder eine Mischung aus beidem.

Zudem wurde diskutiert, ob „nur“ die Passgebühren für die Erwachsenenpässe oder auch die für Jugendliche, Senioren sowie die Beachlizenzen mit in die Kalkulation einbezogen werden könnten, so dies erforderlich scheint. Dies wird der Vorstand bis zum Verbandstag prüfen.

Bei der Beantwortung der Frage, wie andere Landesverbände mit der Gebührenerhöhung umgehen, wurde deutlich, dass diese erneute Erhöhung nicht nur den HVbV vor Herausforderungen stellt. Viele Landesverbände haben ihre Passgebühr ebenso wie die Laufzeit der Pässe ebenfalls verändert – teilweise werden Passgebühren von 24 Euro pro Saison aufgerufen.  

Gleichzeitig wurde erneut deutlich, dass die bereits auf dem Verbandstag angekündigte Diskussion um Ziele und Schwerpunkte des Verbandes sowie eine anschließende Aufgabenkritik erfolgen muss. Diese soll in diesem Jahr starten und spätestens Ende 2020 abgeschlossen sein.

Der Vorstand des HVbV wird die vorgestellte Kalkulation nach den Rückmeldungen der Teilnehmenden überarbeiten und eine entsprechende Vorlage zum außerordentlichen Verbandstag des HVbV versenden. Diesen Unterlagen werden ebenfalls Zahlen zum aktuellen Stand der Mitgliederzahl, der Teammeldungen im Erwachsenen- und Jugendspielbetrieb, der Höhe der durch die Gebührenerhöhung entstehenden Kosten beigefügt sowie die von Nicole Fetting im März vorgestellte Präsentation.

Der für den 23.10.2019 angekündigte außerordentliche Verbandstag wird auf Ende November verschoben. Eine Einladung geht den Mitgliedern fristgemäß sechs Wochen vorher zu. 

veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2019 um 22:42; erstellt von Dr. Kleipoedszus, Andrea
letzte Änderung: 24.10.19 13:57

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